Akupunktur

 

Das Wesen der Akupunkturpunkte ist wissenschaftlich gut erfasst und auch von der westlichen Schulmedizin anerkannt. Zudem wird ihre Erforschung von der WHO (World Health Organisation) gefördert.

 

Die Akupunktur ist ein aus China stammen des Behandlungsverfahren, bei dem durch Einstiche mit hauchdünnen Gold- und Silbernadeln in bestimmte, lehrmäßig festgelegte Punkte, sog. Meridiane, Erkrankungen verschiedener Organe und Funktions-systeme behandelt werden. Sie ist eine Form der Reiztherapie.

 

Durch die Akupunkturnadenl werden Nervenzellen stimuliert und Impulse an das Rückenmark weitergeleitet. Hier werden Substanzen freigesetzt (Enkephalin oder Dynorphin), die die Schmerzübertragung verhindern und somit analgetisch wirken. Ebenso wird durch die Akupunktur die Produktion von Serotonin und Glukokortikoiden beeinflusst.

Der Schmerzreiz wird so verdrängt. Risiken der Methode gibt es kaum. Sie ist deshalb auch als Geburtbegleitende Maßnahme während der Schwangerschaft zu empfehlen.

 

Schmerzen bessern sich und Verspannungen lockern sich, regt die Abwehrenergie und die Selbstheilungskräfte an. Sie findet Anwendung bei Krankheiten der Verdauungsorgane sowie der Leber und Galle, bei Infektionen und Schmerzen im Bereich von Hals, Nase, Nebenhöhlen und Ohren.

 

Ebenso bei Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, rheumatischen Erkrankungen sowie bei Migräne, Nackensteifigkeit, Schulter- oder Armschmerz, Rückenschmerz, Ischiasreizung und Gelenkbeschwerden findet die Akupunktur Anwendung.